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Die Pizza ist weg, die Getränke stehen bereit und ein Stapel bunter Karten liegt auf dem Tisch. Bei Phase 10 geht es um mehr als Zahlen. Es ist eine echte Geduldsprobe für eure Freundschaft.
Wer legt zuerst die begehrten Kombinationen aus, während andere verzweifelt suchen? Phase 10 von Mattel ist ein weltweiter Bestseller und Dauerbrenner unter den Kartenspielen.
Dieses Kartenspiel eignet sich für zwei bis sechs Personen ab acht Jahren. Mit etwa 45 Minuten Dauer passt es ideal in gesellige Abende. Ob Familie oder Freundeskreis: Die soziale Eigendynamik entsteht beim Kampf um den Sieg von selbst.
Der Reiz liegt in der Ungewissheit beim Ziehen der nächsten Karte. Jeder Spielzug kann das Blatt komplett wenden. Werdet ihr die Ruhe bewahren? Das Spiel verspricht eine Mischung aus Vorfreude und gnadenlosem Wettbewerb unter Freunden.
Du suchst die wichtigsten Regeln auf einen Blick? Hier ist die schnelle Kurzfassung. Das vollständige Regelwerk findest du direkt im verlinkten PDF.
Gewonnen hat, wer zuerst alle zehn Phasen in der korrekten Reihenfolge abschließt. Beenden zwei Spieler die zehnte Phase gleichzeitig? Dann entscheidet die niedrigere Gesamtpunktzahl über den Sieg.
Der Geber mischt und teilt an jeden Mitspieler zehn Karten verdeckt aus. Die restlichen Karten bilden den Nachziehstapel in der Tischmitte. Die oberste Karte eröffnet offen den Ablegestapel.
Legt die Referenzkarten für alle gut sichtbar aus. So behält jeder die geforderten Kombinationen der Phase 10 Regeln im Blick.
Ein Spielzug folgt immer dieser festen Abfolge:
Zwei spezielle Kartentypen sorgen für taktische Würze oder pures Chaos.
Eine Runde endet, sobald ein Spieler seine letzte Handkarte ablegt. Alle anderen addieren nun die Werte ihrer verbleibenden Karten.
Zahlenkarten bis 9 zählen 5 Punkte, höhere Zahlen 10 Punkte. Teuer sind Aussetzen-Karten mit 15 Punkten und Joker mit 25 Punkten auf der Hand.
Machen wir uns nichts vor: Hier regiert der Zufall mit harter Hand. Wer taktische Tiefe sucht, wird bei dieser Rommé-Variante eher enttäuscht.
Das System ist simpel und erleichtert den Einstieg massiv. Doch fehlendes Kartenglück sorgt über mehrere Runden oft für hohen Frust. Wenn die Mitspieler davonziehen, fühlt man sich dem Stapel oft ausgeliefert.
Ein Problem ist die Downtime bei sechs Spielern. Das Spiel kann sich ziehen wie Kaugummi, wenn man auf eine bestimmte Karte wartet. Dennoch entstehen oft witzige Momente am Tisch.
Besonders die Aussetzen-Karte sorgt für Schadenfreude kurz vor dem Sieg eines Gegners. Diese kleinen Bosheiten machen den eigentlichen Reiz des Klassikers aus.
Phase 10 ist kein Spiel für Strategen der Experten-Bubble. Es funktioniert als lockerer Absacker oder wenn das Gespräch wichtiger als das Spiel ist.
Wer eine Anleitung sucht, die jeder sofort versteht, kann einen Blick riskieren. Für alle anderen bleibt es ein glücksabhängiges Erlebnis mit mittlerweile etwas veralteten Mechaniken.
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