What do you meme? Deutsche Ausgabe

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Regeln
Brettarium Review · Grundspiel

What Do You Meme?: Das Partyspiel für Meme-Junkies im Test

In What Do You Meme? kombinierst du Textkarten mit ausliegenden Fotokarten, um den rotierenden Punktrichter mit dem lustigsten Meme zu überzeugen. Wer als Erster 20 gewonnene Fotokarten sammelt, gewinnt. Freestyle-Karten fordern eigene Texte, ein Kartentausch rettet dich aus schwachen Handkarten – ideal für laute, humorfeste Runden.

Amazon 4.6 (1,909)
Ihr spielt gegeneinander. Wer am Ende vorn liegt, gewinnt.
Spieler
3–20
Dauer
90 Min
Alter
ab 17 J.
Typ
Grundspiel

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Kurzfazit · Das Wichtigste in Kürze

What Do You Meme? ist ein derber, lauter Party-Kartenspaß, der mit der richtigen Gruppe brutal zündet und mit der falschen komplett verpufft. Ab sechs humorfesten Erwachsenen ein echter Vorglüh-Kracher, sonst lieber im Regal lassen.

  • 1.Party-Kartenspiel ab 17 Jahren für 3 bis 20 Personen
  • 2.Grundspiel der What Do You Meme? Reihe mit zahlreichen Themen-Erweiterungen
  • 3.Freestyle-Karten fordern eigene Texte und heizen die Runde zusätzlich an
  • 4.18+ markierte Karten lassen sich vor der Partie aussortieren
  • 5.Funktioniert am besten ab sechs Personen und mit lockerer Stimmung

Stärken

  • Sofort erklärt: Nach zwei Minuten Regeln legt jeder los
  • Bild-Text-Kombis erzeugen echte Lacher, wenn die Gruppe passt
  • Riesige Spielerspanne von 3 bis 20 macht es flexibel für jede Party
  • Freestyle-Karten sorgen für spontane, sehr persönliche Meme-Momente
  • Große Auswahl an Themen-Erweiterungen (Office, Rick and Morty, NSFW)
  • Perfekt zum Vorglühen oder als Absacker in gelöster Runde

Schwächen

  • Humor ist extrem derb, funktioniert nur mit erwachsener, offener Gruppe
  • Ohne echte Spannungskurve, die 20-Punkte-Grenze wird selten erreicht
  • Unter sechs Personen fehlt die kritische Masse an Antworten
  • Reine Punktrichter-Willkür, taktisch geht hier gar nichts
  • Wiederspielreiz sinkt spürbar, sobald man viele Textkarten kennt
  • Nicht familientauglich, klare 18+ Ausrichtung trotz Alterseinstufung 17

Einordnung & Kategorien

Auf einen Blick: wo dieses Spiel steht.

Zielgruppe
Thema
Medien & Popkultur
Spieletyp
Grundspiel (Core Game)
Spielmodus
Kompetitiv (Gegeneinander)
Reise
Reisetauglich
Verlag
Hutter Trade GmbH + Co KG
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Hinweis: Antworten basieren auf der hinterlegten Anleitung und ersetzen nicht die offizielle Regelquelle des Verlags.

What Do You Meme?: Worum geht es in dem Party-Kartenspiel?

Willkommen im analogen Internet

Stell dir vor: Es ist 23 Uhr, drei Bier im System, das WLAN läuft nur im Kopf. Und trotzdem doomscrollt ihr euch gerade gemeinsam durch die absurdesten Meme-Vorlagen der letzten zehn Jahre.

Genau da setzt What Do You Meme? an. Das Partyspiel bringt die krude Humor-Kultur aus Instagram, Reddit und WhatsApp-Gruppen direkt auf euren Wohnzimmertisch, komplett ohne Bildschirm.

Ihr seid Meme-Macher, Punktrichter und Publikum in Personalunion. Und ihr merkt schnell, wer in eurer Runde eigentlich ein ganz schön kaputtes Innenleben hat.

Thema und Atmosphäre

Das Spiel hat kein klassisches Thema im Sinne von Fantasy-Welt oder Wirtschaftssimulation. Sein Setting ist die Internet-Popkultur selbst: peinliche Prominenten-Fotos, verunglückte Selfies, verstörende Tier-Screenshots.

Jede Runde wird eine dieser Fotokarten in die Mitte gestellt, auf die vom Verlag charmant so genannte geile, kleine Staffelei. Alle anderen suchen aus ihren sieben Textkarten die passendste, gemeinste oder alberne Bildunterschrift.

Am Tisch entsteht dabei genau die Stimmung, die man sonst nur aus Gruppenchats kennt. Nur eben in echt, mit Gesichtsausdrücken, Fremdscham und Lachanfällen, die zwei Räume weiter zu hören sind.

Für wen ist das Spiel gedacht?

Der Verlag Hutter Trade platziert What Do You Meme? als Party-Kartenspiel für 3 bis 20 Personen ab 17 Jahren. Auf dem Papier klingt das nach maximaler Flexibilität. In der Praxis würde ich es eher ab sechs erwachsenen, humorfesten Leuten empfehlen, sonst fehlt einfach die kritische Masse an Antworten.

Mit einer angegebenen Spieldauer von 30 bis 90 Minuten ist es kein Abendfüller im klassischen Sinne. Es ist der perfekte Vorglüh-Kandidat, das Ding für zwischen Grillen und Tanzen, für die Ski-Hütte oder das dritte Bier auf dem Balkon.

Wer sensibel auf sexuelle Anspielungen, Fäkalhumor oder derbe Popkultur-Witze reagiert, sollte trotzdem einen großen Bogen machen. Das ist hier keine Randnotiz, das ist die DNA des Spiels.

Welche Ausgabe reden wir hier eigentlich?

Rund um What Do You Meme? gibt es inzwischen ein ganzes Franchise. Dieser Text bezieht sich auf das Grundspiel von Hutter Trade in der deutschen Ausgabe, das die Basis für den ganzen Meme-Wahnsinn bildet.

Darüber hinaus existieren zahlreiche Erweiterungen wie The Office, Rick and Morty, Game of Thrones, Mean Girls oder das NSFW Deck. Alle brauchen zwingend diese Grundbox, sind aber ein sinnvoller Frischekick, sobald man die Kernkarten langsam auswendig kennt.

Was sticht heraus?

Der große Trumpf ist die kulturelle Nähe. Jeder unter 40 kennt Memes, jeder hat schon mal blöd über ein Katzenbild gelacht, jeder versteht sofort, worum es geht.

Dazu kommt die absurd hohe Spielerzahl. Wo klassische Kartenspiele bei acht Personen kollabieren, dreht What Do You Meme? ab zehn erst richtig auf, weil die Anzahl der eingereichten Texte die Lacher potenziert.

Und dann ist da noch dieser eine Moment: die Textkarte, die so brutal gut zur Fotokarte passt, dass die halbe Runde vor Lachen vom Stuhl kippt. Genau dafür holt man das Spiel raus.

What Do You Meme? Spielregeln: So läuft eine Runde ab

Drei Wege zu den Regeln — von der schnellsten Antwort bis zum vollständigen Nachlesen.

Nur bei unsSchnellste AntwortKI-Regelassistent Stell deine konkrete Frage — Antwort in Sekunden, direkt aus der Anleitung. Jetzt fragen ↑OffiziellPDF-Anleitung Die vollständige Verlagsregel als PDF zum Herunterladen. Herunterladen →In eigenen WortenUnsere Kurzfassung Ziel, Aufbau, Ablauf & Wertung kompakt erklärt — zum Überfliegen. Weiterlesen ↓

Das Spielziel

Ihr wollt Fotokarten sammeln, denn jede Fotokarte zählt als ein Punkt. Wer zuerst 20 dieser Trophäen vor sich liegen hat, gewinnt offiziell den Titel für den kranksten Humor am Tisch.

In der Praxis wird selten wirklich bis 20 gespielt. Die meisten Gruppen lassen das Spiel laufen, bis alle Tränen in den Augen haben, Hunger bekommen oder die Pizza klingelt.

Aufbau und Material

Der Aufbau geht schneller als das Bestellen der ersten Runde Getränke. Ihr braucht nur den Textkarten-Stapel, die Fotokarten und die kleine Staffelei aus der Box.

  1. Textkarten mischen: Bildet einen großen, verdeckten Stapel.
  2. Handkarten austeilen: Jede Person bekommt 7 Textkarten auf die Hand.
  3. Fotokarten-Stapel: Legt die Fotokarten separat bereit, sie werden vom Punktrichter ausgewählt.
  4. Staffelei aufstellen: Stellt die kleine Staffelei so, dass immer der aktuelle Punktrichter sie vor sich hat.
  5. Startpunktrichter bestimmen: Los geht die Person mit den meisten Instagram-Followern. Gekaufte Follower oder chronische Hashtag-Overuser scheiden hier scherzhaft aus, dann übernimmt die Person rechts daneben.

Bevor es losgeht, empfiehlt sich ein Blick auf die 18+ markierten Karten. Wer eine etwas weniger derbe Runde will, sortiert sie vor Spielbeginn aus und legt sie zurück in die Schachtel.

Ablauf einer Runde

Eine Runde What Do You Meme? ist ein simpler, aber effektiver Loop. Immer nach demselben Schema, immer mit einer neuen Chance, den Tisch zu sprengen.

  1. Fotokarte wählen: Der Punktrichter zieht mehrere Fotokarten, sucht eine aus und stellt sie sichtbar auf die Staffelei.
  2. Textkarte spielen: Alle anderen wählen aus ihren 7 Textkarten die passendste und geben sie verdeckt an den Punktrichter.
  3. Vorlesen: Der Punktrichter mischt die eingereichten Karten, legt sie offen aus und liest jede laut vor. Die Fotokarte bleibt dabei die ganze Zeit sichtbar, das gehört zum Comedy-Timing dazu.
  4. Sieger küren: Der Punktrichter entscheidet allein und subjektiv, welche Kombination am lustigsten, passendsten oder verstörendsten ist.
  5. Trophäe kassieren: Die gewinnende Person bekommt die Fotokarte als Siegpunkt.
  6. Nachziehen und wechseln: Alle werfen ihre gespielten Karten ab und ziehen wieder auf 7 Textkarten auf. Die Rolle des Punktrichters wandert eine Position weiter.

Sonderregeln und Ausnahmen

Zwei kleine Zusatzregeln machen den Ablauf spannender. Sie sind schnell erklärt, verändern die Dynamik aber spürbar.

  • Freestyle-Karte: Zieht jemand zu Rundenbeginn eine Freestyle-Karte, spielt er sie sofort offen aus. Alle werfen ihre 7 Textkarten ab und denken sich selbst einen Text zur Fotokarte aus. Man darf ihn laut in die Runde brüllen oder schüchtern auf einen Zettel schreiben und dem Punktrichter zuschieben.
  • Karten-Reset: Wenn deine Hand komplett unbrauchbar ist, darfst du eine bereits gewonnene Fotokarte abgeben und bekommst dafür 7 frische Textkarten. Ein echter Punkt für einen Neustart, also gut überlegen.
  • Eigene Bilder: Als offizieller Servier-Tipp dürfen auch eigene Fotos ins Spiel gebracht werden. Aus guten Freunden werden so ganz schnell miese Memes.

Spielende und Wertung

Das Spiel endet in zwei Fällen. Entweder erreicht jemand als Erstes 20 Fotokarten und gewinnt, oder ihr habt schlicht Hunger, keine Lust mehr oder es wird zu spät.

Im offiziellen Fall zählt am Ende jede Fotokarte einen Punkt. Wer den größten Stapel vor sich liegen hat, ist der neue Meme-Lord der Runde, mit allen zweifelhaften Ehrentiteln, die dazugehören.

What Do You Meme? im Test: Unser Fazit zum Meme-Kartenspiel

Spielgefühl und Mechanik

Seien wir ehrlich: Mechanisch ist What Do You Meme? ein blanker Apples-to-Apples-Klon in derbem Meme-Kostüm. Fotokarte plus Textkarte, Punktrichter entscheidet, fertig.

Aber genau das ist hier auch das Rezept. Kein Enginebuilding, kein Worker Placement, kein Cashflow im Kopf, sondern reines Table-Presence-Chaos. Wer hier über fehlende strategische Tiefe motzt, hat den falschen Karton in der Hand.

Die spielerische Leistung liegt woanders: im Timing der Karten, im Lesen der Gruppe, in der Frage, welche Karte man beim humorlosen Onkel spielt und welche beim besten Kumpel. Das kann sehr witzig sein, ist aber komplett vom Menschen am Tisch abhängig, nicht vom System.

Realitätsabgleich: Alter, Dauer, Spielerzahl

Auf der Schachtel steht 17+, in den Regeln wird 18+ als Extra-Warnung ausgewiesen. Ehrlich? Ich würde das Ding erst mit einer erwachsenen, offenen Runde ab 18 auspacken. Sexuelle Anspielungen, Fäkalhumor und teils sehr harte Popkultur-Referenzen sind hier kein Nebeneffekt, sondern das Programm.

Die Angabe „30 bis 90 Minuten“ ist reine Theorie. In der Praxis wird selten wirklich bis 20 Punkte gespielt, weil sich das Ding als Vorglüh-Format viel besser macht. Zwei, drei Runden zwischen Bier und Aufbruch, dann ist gut.

Bei der Spielerzahl schwindelt die Box am dreistesten. „Ab 3“ ist technisch korrekt, spielerisch aber öde. Der Sweetspot liegt eindeutig bei sechs bis zehn Personen, weil dann pro Runde genug absurde Textkarten zur Auswahl liegen.

Für wen lohnt sich der Kauf?

Wenn deine Freundesgruppe Meme-Culture atmet, im Alltag Instagram-Reels teilt und über schwarzen Humor lacht, bist du hier goldrichtig. Für diese Bubble ist What Do You Meme? ein solider Party-Kracher, der schneller zündet als jedes Bierpong-Turnier.

Für Familienabende mit Oma, Firmenfeiern mit dem neuen Chef oder gemischte Runden mit sensiblen Themen ist es hingegen ein hartes Nein. Das ist keine Kritik am Spiel, sondern eine klare Zielgruppen-Ansage.

Auch schüchterne Mitspieler haben es hier nicht ganz leicht. Wer nicht gerne bewertet wird oder mit derben Punchlines fremdelt, verkriecht sich schnell hinter der Hand. Umso wichtiger ist die Vorauswahl der 18+ Karten und die richtige Gruppendynamik.

Ist What Do You Meme? wirklich für jedermann?

Kurz gesagt: Nein. Und das ist auch okay so. Die Community-Resonanz zu diesem Spiel ist insgesamt eher durchwachsen, weil viele es an klassischen Spielemaßstäben messen, an denen es scheitern muss.

Es fehlt eine echte Spannungskurve, es gibt keine wirklichen Entscheidungen mit Gewicht, und der Wiederspielreiz sackt ab, sobald du die Hälfte der Textkarten schon zweimal gelesen hast. Ein Reddit-Nutzer bringt es sinngemäß auf den Punkt: Grundsätzlich okay, aber es fehlen die Stakes.

Wer dagegen weiß, was er kauft, nämlich einen Party-Zünder für die richtige Zielgruppe, bekommt einen soliden, wenn auch nicht überragenden Meme-Baukasten. Für ein Fun-Item in der zweiten Reihe des Regals reicht das allemal, für einen Fixplatz im Party-Rotationskanon eher nicht.

Kurzvergleich: What Do You Meme? gegen die Klassiker

Wer ähnliche Party-Kartenspiele kennt, wird sofort Parallelen zu Cards Against Humanity ziehen. Der Grundmechanismus ist dort fast identisch, nur eben rein textbasiert und ohne Fotokarten.

Der große Unterschied: What Do You Meme? lebt vom visuellen Trigger. Das Bild allein liefert schon die halbe Pointe, was den Einstieg für weniger schlagfertige Leute deutlich einfacher macht. Dafür ist der Humor bei Cards Against Humanity oft noch eine Ecke schärfer und weniger popkulturell abhängig. Welches Deck besser passt, hängt am Ende komplett von der Gruppe ab, nicht am Spielsystem.

Häufige Fragen

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Spielprofil

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Strategie 0
Glück
Strategie
Komplexität 0
Einfach
Komplex
Action 0
Entspannt
Dauer-Action
Interaktion 0
Jeder für sich
Interaktiv
Wiederspielwert 0
Kurzes Vergnügen
Unendliche Varianz

Vorschau

Gesamtnote

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